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oder: Ein Pfälzer als Präsident

E Pälzer werd Presidend. Wer hed des geglaabd? Dass no’em Kohl no’emol eener vun uns so uffstait. Oder werd ers doch ned? Werd uns soi postfaggischie Polidik doch erspard bleiwe? Ich mach uf hochdeidsch weider, dass mich mee Leid vaschdehn.

Der Großvater des Donald wurde in Kallstadt geboren und wanderte aus wirtschaftlichen Gründen nach USA aus. Von dort wollte er aber bald wieder zurück in die heimische Pfalz, weil es mit dem wirtschaftlichen Fortkommen drüben zunächst mau aussah. Seine Gesuche um Wiedereinreiseerlaubnis in die damals bayerische Pfalz wurden jedoch abschlägig beschieden. Die bayrischen Behörden vermuteten, er habe mit der Auswanderung vor allem seiner Wehrpflicht entgehen wollen. Wäre ein schöner Zug von ihm gewesen. Er stritt es ab, bekam aber doch kein Rückkehrvisum. Wie dem auch sei, ein bisher völlig unbekannter Fakt, könnte, wenn er bekannt würde, noch in letzter Minute Donalds Einzug ins Weiße Haus verhindern.

Donald ist gar kein geborener US-Amerikaner! Doch nur ein solcher darf Präsident werden. Was die Öffentlichkeit bisher nicht weiß: er wurde in der Pfalz geboren! Als seine Eltern im Frühsommer 1946 eine Nostalgiereise in die alte Heimat unternahmen, war Mutter Mary Anne hochschwanger und früher als erwartet setzten schon vor der Rückreise die Wehen ein. Im damaligen Diakonissenkrankenhaus Bad Dürkheim erblickte Kleindonald das Licht der Pfalz.

Liegt hier der wahre Grund, dass er sich standhaft weigert, seine Geburtsurkunde zu zeigen? Inzwischen ein noch größeres Tabu als seine Steuererklärung? Liegt hier die eigentliche Erpressungsgefahr durch Russland? Ob diese dunklen Ecken seiner frühen Biografie jemals ausgeleuchtet werden? Warum wagt sich weder die etablierte Presse noch Breitbart an diese Aufgabe?


Ich trauere um die Opfer in Berlin. Schrecklich mit einem LKW in eine Menschenmenge zu fahren. Wieviel Hass steckt in einem Menschen, der sowas tut? Was ist mit ihm geschehen? Was hat diesen Hass geweckt?

“Ein Anschlag auf unsere Art zu leben”, nennt der Bundespräsident die Untat auf den Berliner “Weihnachtsmarkt”. Die Bundeskanzlerin meint, die Terroristen könnten uns nicht zum Verzicht auf “Weihnachtsmärkte” zwingen. Nein, nein, nein, diese Märkte sind NICHT meine Art zu leben. Da ich zu dem Kollektiv “wir” bzw. “uns” gehöre, sollte ich zuvor gefragt werden. Ich verzichte seit Jahren, soweit irgend möglich auf den Besuch solcher Märkte. Dazu brauche ich keine Terroristen, keinen Zwang.  Der Geruch von Glühwein und Bratwürsten schon am Vormittag ekelt mich an. Was hat das ganze, schon im November beginnend, mit Weihnachten zu tun? Leider überwuchern diese Märkte inzwischen ganze Innenstädte, so dass ich kaum um sie herum komme. Vor 50 Jahren gab es sowas in Nürnberg, in München … wo sonst noch? Inzwischen droht die ganze Republik im Weihnachts-Konsumpf zu versinken.

In der Nachfolge dessen, der nichts mit diesen Märkten zu tun hat, sind wir alle eingeladen, aufzubrechen in sein Reich des Friedens. Auf Terror und Krieg mit der Waffe der Liebe zu antworten. Danach zu trachten, dass niemand zu kurz kommt und meint, sich nur noch mit Gewalt und Mord Luft verschaffen zu können. Ein wichtiger Schritt: Weihnachten nicht mehr verkaufen! Advent als Zeit der Besinnung gestalten. Sich auf das Kommen des Friedefürsten vorbereiten.

Vergesst Alleppo nicht! Vergesst Mossul nicht! Vergesst Falludscha nicht! Vergesst Aden nicht! Vergesst Juba nicht!

 


Donnerstag, 15.12.2016, 19 Uhr, Stiftskirche Bretten

Mit Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh, Prof. Günter Frank, Wolfgang Krauß, Prof. Johanna Rahner

Europäischer Stationenweg – Geschichten auf Reisen, Ein Projekt im Rahmen des Reformationsjubiläums 2016/17, Station Bretten

Philipp Melanchthon wurde 1497 in Bretten geboren. Der Weggefährte und Freund Martin Luthers gilt selbst als wichtiger Reformator. Sein 1530 verfasstes Augsburger Bekenntnis ist bis heute eine zentrale lutherische Bekenntnisschrift. Eine Abendveranstaltung am 15.12.16 würdigt sein Wirken, samt Licht- und Schattenseiten. Gespräch und Kabarett, Musik und Theater wechseln sich ab in der Brettener Stiftskirche.

Der Mensch ist zum wechselseitigen Gespräch geboren. Philipp Melanchton

Zwei Themen greift die Brettener Station auf: Ökumene und Frieden. Melanchthon gilt als der Ökumeniker unter den Reformatoren. Sein Motto „Der Mensch ist zum wechselseitigen Gespräch geboren“ brachte ihm in der Reformation bei manchen den Ruf des Leisetreters ein. Heute schätzt man gerade diese Seite seines Wirkens. Die katholische Theologieprofessorin Johanna Rahner aus Tübingen wird die Bedeutung Melanchthons für die evangelisch-katholische Ökumene würdigen.

Auch beim Thema Frieden stellte Melanchthon wichtige Weichen – allerdings in die falsche Richtung. Seine Verurteilung des Pazifismus der Täufer im Augsburger Bekenntnis hatte für täuferische Christen schlimme Folgen. In theologischen Gutachten rechtfertigte er zudem die Todesstrafe für halsstarrige Täufer. Auch von lutherischen Obrigkeiten wurden viele hingerichtet. Erst 2010 bat der Lutherische Weltbund bei seiner Vollversammlung in Stuttgart die Mennonitische Weltkonferenz als Nachfahren der Täufer um Vergebung der Schuld, die lutherische Christen in der Reformationszeit auf sich geladen hatten. Wolfgang Krauß von der Mennonitengemeinde Heidelberg-Bammental wird auf die Verfolgung der Täufer eingehen und von der Aussöhnung zwischen Lutheranern und Mennoniten berichten.

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Graffito eines gefangenen Täufers im Pfeiferturm Bretten:
1532 ich caspar schön . verman dich in got bis ans end amen

 

Der Melanchthonbeauftragte der Evangelischen Landeskirche in Baden, Pfarrer Hendrik Stössel und der Leiter der Europäischen Melanchthonakademie in Bretten, Günter Frank, kommen zu Melanchthons Wirken zu Wort. Besondere Gäste des Abends sind auch der badische Landesbischof Jochen Cornelius Bundschuh und der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen Reve-rend Dr. Olaf Tykse Tveit. Moderiert wird der Abend von Wolf Dieter Steinmann, Rundfunkpfarrer der badischen Landeskirche.

Der Stationenweg will „Geschichten auf Reisen“ erzählen und die „Reformation als Roadshow quer durch Europa“ anschaulich machen. Dazu wird am Mittwoch, 14.12.16, 17.30 ein besonderer LKW, das Geschichtenmobil des Stationenwegs, in Bretten begrüßt. Hier werden die Geschichten der Brettener Station vorgestellt.

Der Stationenweg wird organisiert vom Reformationsjubiläum 2017 e.V. (r2017) in Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Gemeinschaft  Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) und dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK). Er führt über 68 Stationen in 19 europäischen Ländern und startete am 3.11.2016 Genf, der „Hauptstadt der Ökume-ne“. Letzte Station ist am 18.5.2017 Bernburg, Sachsen-Anhalt, bevor der LKW am 20.5.2017 in Wittenberg ankommt und dort in die „Weltausstellung Reformation – Tore der Freiheit“ mündet. An allen Stationen werden regionale (Reformations-)Geschichten von den  gastgebenden Kirchen in Kooperation mit kommunalen und zivilgesellschaftlichen Partnern inszeniert. Die Geschichten werden unterwegs gesammelt und während der Weltausstellung Reformation in Wittenberg vom 20.5. bis 10.9.2017 gezeigt.

Bretten gehört zum europäischen Verbund der Reformationsstädte. Das heutige Melanchthonhaus wurde 1897 in neugotischem Stil an der Stelle des 1689 abgebrannten Geburtshauses des Reformators errichtet. Es dient als Gedenkstätte, beherbergt eine umfangreiche Bibliothek auch mit Originalhandschriften Melanchthons. Neben einem Museum beherbergt es auch die Europäische Melanchthonakademie.                                                                   Mehr Info: https://r2017.org


Martin Luther kommentiert die US-Präsidentenwahl

Trump hat die Wahl gewonnen“, war das erste, was meine Frau mittwochfrüh, 9.12.16, zu mir sagte. Ich lag noch im Bett, sie hatte aber schon Nachrichten angesehen. „Du machst Witze“, antwortete ich. Aber es war Ernst.

Drei Wochen ist das her und mehr als ein  Luther-Zitat bringe ich als ersten Kommentar nicht hin. Eine Woche nach der Wahl bin ich drauf gestoßen, als ich für ein Seminar den Text von 1526 las „Ob Kriegsleute auch in seligem Stand sein können“. Klar, sagt Luther vor 490 Jahren, können sie! Wie soll die Welt ohne Kriegsleute funktionieren? Wie sollen die Fürsten regieren ohne Soldaten? Mit der Bergpredigt geht das nicht. Die gilt für die Christen nur privat.

Martin Luther weiß, warum Donald Trump gewählt wurde

Martin Luther weiß, warum Donald Trump gewählt wurde

Allerdings gibt Luther den Fürsten und Soldaten doch einige Ratschläge, wie sie ihr Handwerk betreiben sollen. Manches davon durchaus guter Rat für einen künftigen US-Präsidenten, der sich wohl kaum entschließen wird, die US-Armee abzuschaffen. Und Luther kommt tatsächlich auf das Markenzeichen Donald Trumps zu sprechen, seine gelben Haare. Ich kürze es mal so: „Ein … Fürst …, der dieses Amt [nur] … wahrnimmt …  seiner schönen gelben Haare willen, … der ist ein Narr.” Auf frühneuhochdeutsch wird noch klarer , wer gemeint ist: „[tr]ump seiner schonen, gelhen har willen“.

Wer mehr Kommentar braucht, lese das Zitat unten im Zusammenhang – in heutigem oder  Original-Luther-Deutsch oder die ganze Schrift „Ob Kriegsleute …“. Sie lässt sich mittels Suchmaschine im Netz finden. Wer wissen will, ob Kriegsleute tatsächlich „in seligem Stand“ sein können, der lese Matthäus 5-7, um zu erfahren, wen Jesus selig preist.

Seltsam, dass im „Lutherjahr“ noch niemand sonst auf diesen Text gestoßen ist. Wird doch sonst jeder F… von Dr. Martinus zitiert.

 

Ob kriegsleute auch ynn seligem stande seyn kuenden. 1526

… Wo aber ein Herr odder Fuerst solch seines ampt und befelhs nicht war nympt und lest sich duncken, er sey nicht umb seiner unterthanen willen, sondern umb seiner schonen, gelhen har willen Fuerst, als hette yhn Gott daruemb zum Fuersten gemacht, das er sich seiner gewalt, guts und ehren frewen solle, lust und trotz drynnen haben und sich drauff verlassen, der gehort unter die heyden, ja er ist ein narr. Denn der selbige solt wol umb einer tauben nus willen krieg anfahen und nichts ansehen, denn wie er seinen mutwillen buesset. Dem selbigen weret nu Gott damit, das andere auch feuste haben und jensyt des berges auch leute sind, und behelt also ein schwerd das ander ynn der scheiden.

Ob Kriegsleute auch in seligem Stand sein können. 1526

Ein Herr oder Fürst aber, der dieses Amt und diesen Auftrag nicht wahrnimmt, sondern meint, er sei nicht um seiner Untertanen willen, sondern seiner schönen gelben Haare willen Fürst, Gott habe ihn zum Fürsten gemacht, damit er sich seiner Macht, seines Besitzes und seiner Ehre freue, dass er Spaß daran habe und auch die Möglichkeit, trotzig aufzutreten und sich darauf zu verlassen, der gehört unter die Heiden, ja, der ist ein Narr. Denn dieser selbe dürfte auch um einer tauben Nuss willen einen Krieg anfangen und auf nichts anderes sehen als darauf, wie er seinen bösen Willen befriedigt. Solchen tritt Gott entgegen dadurch, dass auch andere Fäuste haben und jenseits des Berges auch Leute wohnen. So hält ein Schwert das andere in der Scheide fest.


Nikolaustag, Dienstag 6.12.2016, 18 Uhr, Erinnerung an Hans Hut

Elias-Holl-Platz, hinter dem Rathaus, damals „Eisenhaus“ (Stadtgefängnis)

 

Augsburg 6.12.1528. Der Täuferprediger Hans Hut stirbt im Gefängnis. Todesursache Rauchvergiftung nach einem rätselhaften Brand in seiner Zelle. Aus den städtischen Quellen erfahren wir, er habe den Brand selbst gelegt, um im Durcheinander der Löscharbeiten fliehen zu können. Ein täuferisches Geschichtsbuch berichtet, er sei bei strengem Verhör gefoltert und bewusstlos wieder in den Turm gelegt worden. Dort sei dann eine Kerze ins Stroh gestellt worden. – In einer makabren Gerichtsverhandlung wird über seiner Leiche das Todesurteil gesprochen. Am 7.12.1527 wird das Urteil auf dem Scheiterhaufen an seinem Leichnam vollstreckt.

Hans Hut 1490 - Augsburg 6.12.1527

Hans Hut 1490 – Augsburg 6.12.1527

Die andere Reformation in Augsburg

Mit dem Gedenken startet eine  Veranstaltungsreihe zur “Anderen Reformation in Augsburg” im Rahmen der Erinnerung an “500 Jahre reformatorischer Bewegung, 1517-2017″

Taufe als Zeichen der Entscheidung

Gartengeschwister wurden sie in Augsburg genannt. Zwischen 1526 und 1528 sollen es um die 1000 Brüder und Schwestern gewesen sein. Von ihren Gegnern als Ketzer, Aufrührer, Wiedertäufer, Schwärmer, Himmelsstürmer, neuer Tauforden oder neue Möncherei diffamiert, bezeichnet die historische Forschung sie heute als Täuferbewegung. Sie übten Kritik an der Säuglingstaufe und wollten wie die frühe Kirche nur Erwachsene taufen. Die Taufe sahen sie als Zeichen der Entscheidung, Jesus nachzufolgen. Dass viele der Obrigkeit wegen der von Jesus gebotenen Feindesliebe den Waffendienst verweigerten, machte sie bei den Mächtigen nicht beliebter. Vom Augsburger Stadtrat und der offiziellen Reformation in den Untergrund abgedrängt, wurden sie schließlich gewaltsam aus der Stadt vertrieben. Fast überall im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation waren sich die entstehenden lutherischen und reformierten Kirchen mit der katholischen Kirche und den jeweiligen Landesherren einig: Die Täufer gehören als „Aufrührer“ und „Gotteslästerer“ kriminalisiert, verfolgt und vernichtet. Luthers Mitarbeiter Melanchthon verdammte die „Wiedertäufer“ im Augsburger Bekenntnis in vier Artikeln. Ein gemeinsames Feindbild sollte Brücken bauen zur katholischen Religionspartei. In Gutachten empfahl Melanchthon den Obrigkeiten die Todesstrafe für „halsstarrige“ Täufer. Ihre Verfolgung war sozusagen die erste „ökumenische“ Aktion nach der Kirchenspaltung.

Augsburg, Zentrum der Täuferbewegung

Augsburg war neben Straßburg Hauptzentrum der Täuferbewegung. Erst seit 1926 gibt es in Augsburg eine Mennonitengemeinde, benannt nach dem niederländischen Prediger Menno Simons, 1496-1561, steht sie in der täuferischen Tradition. Auch die im 19. Jahrhundert entstandenen Baptisten- und freien evangelischen Gemeinden verdanken Taufverständnis und andere Impulse der Täuferbewegung. Ebenso die Anfang des 20. Jahrhunderts entstehenden Pfingstgemeinden und andere freie Gemeinden.

Wenig war bisher in den Jubiläumsveranstaltungen zu 500 Jahre Reformation von diesem damals unterdrückten Flügel der Reformation die Rede. Das soll sich für Augsburg ändern. Religions- und Gewissensfreiheit stehen zwar im Grundgesetz und sind hierzulande weitgehend gewährleistet. Doch in vielen Ländern werden Christen u.a. religiöse Minderheiten verfolgt. Auch in Deutschland sind, wenn vom „bedrohten christlichen Abendland“ die Rede ist, gefährliche Töne zu hören.

Heutige und zukünftige Herausforderungen

Beginnend am 6.12.2016 möchte eine Veranstaltungsreihe an die Anfänge der Täuferbewegung erinnern und nach heutigen und zukünftigen Herausforderungen fragen. –„Komm, folge mir nach!“ lautet die herausfordernde Einladung Jesu seit bald 2000 Jahren. Im Ruf nach Kirchenreform wurde sie vor 500 Jahren neu gehört. Wie antworten wir auf diesen Ruf heute?


MUT

MUT steht in überlebensgroßen Lettern auf einem Flachdach über dem Augsburger Rathausplatz.

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Vorgestern abend höre ich im Zeughaus – dem ehemaligen Waffenlager der freien Reichsstadt – die Geschichte von André Shephard, dem mutigen Deserteur, der seinen Einsatz als US-Soldat in Irak verweigert, als ihm klar wird, an welchen Verbrechen er da mitwirkt. Spät am Abend erfahre ich erst durch einen Anruf von dem Attentat in München. Warum nicht schon, als wir mit drei vier Dutzend Friedensleuten beisammen waren?  Hatten alle noch nichts davon gehört? Ich war sogar nach 21 Uhr am Bahnhof und wunderte mich, warum der ICE nach München im Gleis stand. Später wurde mir klar, warum er nicht weiterfuhr. Schließlich eine lange Nacht an PC und Fernsehen, statt des Medienfastens zuvor.

Samstag um 10 warte ich am Rathaus. MUT MÄRTYRER steht auf meinem Pappschild. Was soll das? fragt ein Mann mittleren Alters. Ja, sage ich, da hat sich gerade wieder einer selbst zum Märtyrer gemacht und viele andere mitgenommen in den Tod. Hier geht’s um andere Märtyrer. Sie wurden getötet, weil sie der Gewalt und dem Töten Widerstand leisteten. Ich folge in meiner Stadtführung dem Thema MUT durch die Jahrhunderte vom Märtyrertod der Stadtheiligen Afra im Jahr 304 über die aus Augsburg vertriebenen Geschwister der Täuferbewegung, bis zu den Männern und Frauen, die Hitler und den Nazis mutig widerstanden. – Wir kommen ins Gespräch. Er wohnt in Augsburg, ist bei der Polizei in München, hatte damit gerechnet, auch zum Einsatz gerufen zu werden. Gibt es keine Kundgebung wie bei Charlie Hebdo auf dem Königsplatz? Wir erkundigen uns im Rathaus Souvenirlädchen, bei der AZ, im Touristeninfo, dort schaut man im Internet. Nichts zu finden. Wir sind uns einig, der Terror lässt sich nicht mit materiellen Waffen besiegen. Klar muss der Staat mit seinem Gewaltmonopol dagegen halten, das eigentliche Schlachtfeld liegt aber auf der geistlichen Ebene. – Märtyrer, das sind in der kirchlichen Überlieferung die gewaltfreien Zeugen und Zeuginnen Christi. Jesus ging seinen Feinden in Liebe gewaltfrei entgegen. – Guten Tag noch, wünsche ich meinem Gesprächspartner, hoffentlich ohne unerwarteten Einsatz.

Ewas später komme ich am Gemeindehaus St. Anna vorbei. Ein vielstimmiger Blockflötenchor übt gerade. Ich summe mit: Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald. – Wie haben wir uns verlaufen, wenn schon die Kinder vom Flammentod im Ofen singen? Welche Bedrohung bedeutet die finstere Hexe im tiefen Wald und werden wir mit ihr fertig, wenn wir die Sache einfach umdrehen? Hexenprozesse sind auch ein Thema meiner Stadtführung.

MUT in überlebensgroßen Lettern über dem Rathausplatz. Mut – wir brauchen ihn zum Leben und Überleben.


… im Nordosten Nigerias wird die aufgeregte
Anti-Islam-Polemik der letzten Wochen dementiert? Der
menschenverachtenden Aggression der Terrormiliz Boko Haram setzt die
etwa eine Million Glieder zählende Ekklesiyar Yan’uwa a Nigeria (EYN –
Kirche der Geschwister) eine doppelte Waffe entgegen. …
Gewaltfrei trotz Boko Haram
Interreligiöse Friedensarbeit im Angesicht des Terrors
Ephraim Kadala & Hussaini Shuaibu zur Situation in Nordostnigeria
Augsburg16-05-13GewaltfreiTrotzBokoHaramPlakat
Freitag 13.5.16, 19.30, Lauterlech 49, 86152 Augsburg,
Ev. meth. Kirche

Ephraim Kadala, Pastor der Ekklesiyar Yan’uwa a Nigeria (Kirche der
Geschwister, EYN), und Hussaini Shuaibu, muslimischer Mitarbeiter der
Christian and Muslim Peace Initiative, (CAMPI), berichten von der
Gewalt gegen Christen und Muslime im Nordosten Nigerias.

Im April 2014 entführte die Terrororganisation Boko Haram 276
Schülerinnen. Die meisten gehörten zur EYN. Seit Jahren terrorisiert
Boko Haram die Christen der Region, tötete mehr als 10.000 Menschen
und vertrieb Tausende aus ihrer Heimat.

Trotz der Aggression hält die EYN an der Friedensbotschaft des
Evangeliums fest und unterrichtet ihre Glieder in der biblischen Lehre
von Frieden und Versöhnung, knüpft Kontakte zu dialogbereiten
Muslimen, arbeitet gegen die ökonomischen und politischen Ursachen der
Gewalt. Der Schwerpunkt ihres Beitrags zur friedlichen Koexistenz von
Muslimen und Christen besteht in Ausbildung und Training für
Konfliktsituationen, sowie Traumabearbeitung. Dafür erhalten EYN und
CAMPI am 20.5 2016 in Rottenburg/Neckar den Michael-Sattler-Friedens-
preis des Deutschen Mennonitischen Friedenskomitees .

Veranstalter:
Augsburger Friedensinitiative,
Evangelisch methodistische Kirche,
Mennonitengemeinde,
pax christi – Internationale katholische Friedensbewegung

www.michael-sattler-friedenspreis.de


Bei ihrem Auftritt zum Neujahrsempfang der Augsburger AfD erhielt Frauke Petry den Lokomotivführer Lukas als Marionette der Augsburger Puppenkiste als Geschenk. Die Augsburger Allgemeine Zeitung druckte ein Interview mit dessen Freund Jim Knopf ab. Darin wird er gefragt, ob er selber denn zu Petry ziehen würde. Seine Antwort: “nur ganz kurz …, um meinen Freund Lukas den Lokomotivführer dort rauszuziehen.” Auf die Frage, was er zu den vielen dunkelhäutigen Jungs aus fernen Ländern meint, die derzeit in Augsburg leben: “Ich hoffe, dass jeder, der in seiner Heimat um sein Leben fürchten muss, in Deutschland sein eigenes Lummerland finden darf.”

Das ganze Interview ist hier nachzulesen http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Jim-Knopf-im-Interview-Ich-wuerde-nur-kurz-zu-Frau-Petry-ziehen-id36969032.htm


Impressionen und Gedanken aus etwas anderer Perspektive

Große Aufregung in der Friedensstadt Augsburg. Ein von Oberbürgermeister Gribl gegen Frauke Petry, Bundesvorsitzende der AfD, ausgesprochenes Rathausverbot war am Mittwoch vom Verwaltungsgericht mit Verweis auf die Meinungsfreiheit gekippt worden. Die beiden AfD-Stadträte hielten an ihrer Einladung Petrys zu ihrem Neujahrsempfang für 12.2.16, 19.30 fest. Als Reaktion berief der OB eine außerordentliche Stadtratssitzung auf 18 Uhr in den goldenen Saal des Rathauses ein. Um 18.30 startete eine Mahnwache des Bündnisses für Menschenwürde vor dem Rathaus. Dort fanden sich schließlich mehr als 3.000 Menschen ein. Die Ratssitzung dagegen war schlecht besucht. Wenige Bürger und nur Stadträte der Regierungskoalition aus CSU, SPD und Grünen hatten sich eingefunden. Die AfD-Räte waren natürlich bei ihrem demnächst startenden Neujahrsempfang. Die Oppositionsräte diverser Kleinparteien entweder abwesend oder draußen bei der Mahnwache.

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Wir sind Friedensstadt! bekräftigt ein riesiges Transparent.

 

In den überregionalen Medien fand das Augsburger Geschehen Beachtung. Die Augsburger Presse berichtete ausführlich.

Das Ansehen der Friedensstadt

OB Gribl betonte zu Beginn, der Auftritt Petrys schade dem Ansehen der Friedensstadt Augsburg. Vor allem ihr Plädoyer für Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlinge sei mit dem friedensstädtischen Selbstverständnis Augsburgs nicht vereinbar. Im Laufe der Sitzung ging es denn auch um eine Änderung der Nutzungsordnung fürs Rathaus, die in Zukunft Veranstaltungen ausschließe, die “dem Ansehen der Friedensstadt schaden”.  Ausführlich sprach Kulturreferent Weitzel von der “Friedenstradition als prägendem Element der Stadtgeschichte”. Von der Confessio Augustana 1530 über den Augsburger Religionsfrieden 1555 bis zum Westfälischen Frieden 1648 und dem Beginn des Friedensfestes am 8.8.1650 seien in Augsburg Schritte zu friedlichem Miteinander widerstreitender Absolutheitsansprüche und freie Religionsausübung getan worden.

Helmut Hartmann, Augsburger Friedenspreisträger und Überlebender der Nazidiktatur, bekundete seine Dankbarkeit für die gewachsene Demokratie in Deutschland. Aus unserem heutigen Reichtum erwachse eine Verpflichtung gegenüber Menschen auf der Flucht. Als Flüchtlinge aus Nazideutschland an den geschlossenen Grenzen anderer Länder abgewiesen wurden, gingen sie in den sicheren Tod. Das dürfe nicht wieder sein. Frieden sei die Leitkultur des Christlichen Abendlandes.

Der runde Tisch der Religionen will Grenzen überwinden

Stadtdekanin Susanne Kasch sprach für den Runden Tisch der Religionen. Dessen Ziel sei laut Satzung, „zum friedlichen Zusammenleben der Menschen in Augsburg beizutragen, Konflikte zu entschärfen, bei denen religiöse Faktoren eine Rolle spielen, sowie Verständnis für die Ausübung der unterschiedlichen Religionen in der Stadtöffentlichkeit zu wecken.“ Sie zitierte aus der gemeinsamen Stellungnahme von Christen, Juden, Muslimen, Aleviten und Buddhisten zum Friedensfest, 8.8. 2015. Darin wird die Sorge ausgedrückt angesichts der Konflikte weltweit, auch der Anschläge gegen Flüchtlingsheime hierzulande. Die “Sehnsucht nach Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden” verbinde alle Menschen und sei uns “vom Schöpfer der Welt mitgegeben”. Wir Menschen seien, “fähig und berufen zu Mitmenschlichkeit und einem Leben in Freiheit und Gerechtigkeit”. Menschen auf der Flucht seien “unsere Mitmenschen” und hätten daher “Anspruch auf unsere Solidarität und Hilfe”. Gemeinsame Aufgabe am Runden Tisch der Religionen sei es “beizutragen, dass Grenzen unter uns überwunden werden”.

Weiter sprachen Prof. Weller vom Studiengang für Friedens- und Konfliktforschung und die Vorsitzende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Margaretha Hackermeier.

Fragen eines skeptischen Dissidenten

Die Neuformulierung der Nutzungsordnung wurde einstimmig angenommen. OB Gribl kündigte zudem die Vorlage eines Grundtextes “Friedensstadt Augsburg” an, um das Selbstverständnis “verschiedener Formate der Friedensstadt” zusammenzuführen. Unter “Verschiedenes” gab es noch die Wortmeldung von Stadtrat Peter Grab, der als einziger Dissident grundsätzliche Bedenken anmeldete zu einem Hausverbot. Er könne sich der von den Vorrednern geäußerten Grundsätzen voll anschließen, teile auch die  Kritik an der “Schusswaffenäußerung” der AfD-Vorsitzenden. Allerdings halte er demokratische Grundrechte und politische Auseinandersetzung für nicht disponibel. Auch er wolle Petry nicht im Rathaus reden hören. Ein Redeverbot sei jedoch mit der demokratischen Auseinandersetzung nicht vereinbar. Auch kritisierte er die Eile der Nutzungsänderung. Er beendete seine Stellungnahme mit dem Vorschlag, die Stadträte sollen ihr heutiges Sitzungsgeld einer Organisation spenden, die gegen Hass und Gewalt arbeite. – Zuvor war die neue Verteilung der Ausschusssitze mitgeteilt worden. Sie war daraus entstanden, dass Grab und seine Gruppierung (WSA) die bisherige Ausschussgemeinschaft mit den beiden AfD Räten gekündigt hatte. – Grab lässt sich seine Distanzierung also durchaus etwas kosten. Er darf in keinem Ausschuss mehr mitreden. – Stadtrat Cemal Bozoglu schilderte in einem persönlichen Zeugnis, wie er vom politischen Flüchtling vor der Militärherrschaft in der Türkei zum Augsburger Bürger wurde.

Auf dem Rathausplatz

Draußen auf dem Rathausplatz waren inzwischen 3.000 Menschen zusammengekommen. Mit selbstgemalten oder vom Bündnis für Menschenwürde vorgefertigten Schildern protestierten sie gegen AfD und das Auftreten Petrys. Stadtdekanin Kasch und OB Gribl hatten sie Sitzung vorzeitig verlassen, um auch noch zur Menge zu sprechen. Ihre und weitere Reden konnte ich vom goldenen Saal aus nicht hören. Ein einzelner Demonstrant umkreiste die Menge mit einem Schild, das ähnlich textete wie Peter Grab. “Demokratie: Argumente statt Verbote.” Eine Luftballonaktion des Stadtjugendrings ließ hunderte weiße Luftballons mit der Aufschrift “Amore statt Peng Peng” aufsteigen.

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Ein zwiespältiges Gefühl

Es ist gut, dass den fremdenfeindlichen Positionen der AfD klar und deutlich widersprochen wird. Insgesamt habe ich dennoch ein zweispältiges Gefühl. Vielleicht rührt es zum einen von der allzugroßen Selbstgewissheit der Augsburger (über)großen Koalition und der wahrnehmbaren Häme gegenüber dem einzigen anwesenden Dissidenten Peter Grab und seinen doch wichtigen Fragen. Zum anderen wäre die CSU als größte Regierungsfraktion zu fragen, wie denn ihre begrüßenswert klare Haltung gegen die AfD zu  Äußerungen und Verhalten ihres Vorsitzenden Seehofer passt. Er nennt Deutschland einen “Unrechtsstaat”, sucht den Schulterschuss mit Putin in Moskau, während dessen Bomben in Syrien für neue Flüchtlinge sorgen.  Wie steht der  stellvertretende CSU-Vorsitzende Gribl dazu? Zum dritten die Frage: Hat die Skandalisierung des AfD-Neujahrsempfangs, das nicht durchsetzbare Haus- und Redeverbot, und auch die massenhafte Mahnwache der AfD nicht eine vielfache öffentliche Aufmerksamkeit beschert, als hätte man sie unbeachtet reden lassen? Spielt das nicht dieser Partei und ihrer Aschenputtelstrategie in die Hände? Und zuletzt: Sollte das Geschichtsbild einer Friedensstadt nicht etwas differenzierter und weniger einseitig heroisch sein, als es Kulturreferent Weitzel skizzierte?

Kleiner Exkurs zum Geschichtsbild der Friedensstadt Augsburg

Als Gipfel des Unfriedens stellte Weitzel die Schließung der evangelischen Kirchen und die Absetzung der evangelischenPrediger und Ratsherren dar. Ohne allerdings zu erwähnen, dass auch die lutherische Seite, wenn sie die Macht hatte, entsprechend intolerant agierte: Ausweisung der Priester und Orden, Verbot der Messe … Ebenfalls unerwähnt die Vertreibung der Täufer und anderer Dissidenten, die Verdammung der “Wiedertäufer” in der Confessio Augustana. Auch der große Schönheitsfehler des Religionsfriedens wurde nicht benannt: Religionsfreiheit nur für die Mächtigen, denen erlaubt wurde, ihre Untertanen zu Lutheranern oder Katholiken zu machen. Zur Augsburger Parität waren nur Lutheraner und Katholiken zugelassen. Schließlich sprach Weitzel im großkirchlich üblichen Ökumenesprech von der Koexistenz der “beiden” christlichen Konfessionen. Dass es (offiziell) nur zwei waren, war eine Machtfrage und kaum ein Friedenszeugnis. Alle anderen wurden in den Untergrund gedrängt. Sollte eine Friedensstadt sich nicht ein ungeschöntes Geschichtsbild leisten?

Die Kaiserbilder im Goldenen Saal

War ich der einzige, der während der Stadtratssitzung an den Seitenwänden des goldeneen Saales die überlebensgroßen Bilder der römischen Kaiser betrachtete? Linker Hand die heidnischen Kaiser seit Augustus, dem Namensgeber Augsburgs, rechter Hand die christlichen Kaiser seit Konstantin. Seltsam nur, dass kein sichtbarer Unterschied zwischen christlichen und heidnischen Herrschen ins Auge fällt. Beide posieren stolz mit dem Schwert als Zeichen ihrer Herrschaftsgewalt. Sollte das “Schwert”, modern gesprochen der “Schusswaffengebrauch”, am Ende zum unverzichtbaren Inventar staatlicher Herrschaft gehören?  Was bedeutet dann die laute Empörung über Frauke Petrys Äußerung zum Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlinge? Sind die schwarz-rot-grünen Stadträte inzwischen alle Pazifisten geworden?

Der stärkste Widerspruch

Als ich schließlich doch bei der 3.000köpfigen Mahnwache auf dem Rathausplatz ankomme, wundern mich zum einen die lokalpatriotischen Texte der dort singenden beiden Sebastians: sonntäglicher “Duft nach Braten”, reimt(!) sich da auf “parkende Mittelklassewagen”.  Und noch etwas irritiert mich: das Bündnis für Menschenwürde hatte Pappschilder vorgedruckt. Da gab es die Auswahl zwischen fünf Sätzen: Wie kommt es, dass ausgerechnet der stärkste Widerspruch gegen Petrys “Schießbefehl” als Demospruch kaum Anklang findet? Vom Stapel mit dem Text “Du sollst nicht töten! 5. Gebot” sind kaum Schilder genommen. Andere sind “ausverkauft”. Ich sehe das 5. Gebot in der Menge nur einmal. Noch dazu meint der Träger: Der beste Spruch gegen die Islamisierung. – Hallo, entgegne ich, auch im Koran ist doch das Töten verboten.

5Gebot

Unterschiedliche Nachfrage nach Demo-Schildern


Augsburg oder die wilde 13

Am Nikolaustag 2015 zog die Fregatte F 213 der Bundesmarine in den Krieg. Sie soll den französischen Flugzeugträger Charles de Gaulle im Kampf gegen den Terror des IS schützen. Nach ihrer Kennung trägt sie den Spitznamen “Wilde 13″. Offizieller Name ist Augsburg.Nun ist die Friedensstadt also in den Krieg gezogen. Schließlich wurde sie 15 vor Christus als römisches Militärlager gegründet und durch ihre ganze Geschichte zieht sich bis heute die Tradition der Pax Romana oder Pax Augusta, dem mit überlegener Militärgewalt gesicherten Frieden. Zwar gibt es spätestens seit dem Martyrium der Heiligen Afra 304 nach Christus  auch das leidensbereite Zeugnis der Pax Christi – dem Frieden Christi, der auf Gewalt verzichtet. Doch der Antagonismus zwischen beiden Friedenshaltungen zieht sich bis in die heutige Zeit.

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Die Wilde 13 – das war doch das gleichnamige Kinderbuch von Michael Ende, kongenial verfilmt von der Augsburger Puppenkiste. Eine Seeräuberbande, also Terroristen, die nicht bis 13 zählen konnte und der erst von ihrem neuen Häuptling Jim Knopf ein bisschen Mathe beigebracht wurde. Bitte nachlesen, wie dieser Bub mit Migrationshintergrund mit der Terrorbedrohung umging. Es war wenig militärisch.


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